Konfirmanden-Anmeldung mit Eltern
1. Einstimmung
- Gedanken zum Gottesnamen ("Ich bin da"; vgl. 2. Mose 3) werden mit einer großen, brennenden Kerze in der Mitte verknüpft. Diese Kerze wird später von den Konfis mit den Initialen ihres Vornamens verziert und bei jedem Konfi- Treffen sowie in jedem Gottesdienst angezündet.
- Lied EG 632 "Ich will glauben: Du bist da"
2. Anwärmen
- Geburtstags-Kreis
Die Jugendlichen werden gebeten, sich nach ihrem Geburtstag in einem Kreis in die Mitte zu stellen. Die Eltern stellen sich hinter ihre Kinder. Die Jugendlichen nennen reihum ihren Namen und stellen ihre Eltern vor. - „Ja-Nein-Spiel“
Auf dem Boden sind mit Krepp-Klebeband zwei Dreiecke gezeichnet, die eine Seite gemeinsam haben. Die Dreiecke werden als „Ja-„ bzw. „Nein-Feld“ gekennzeichnet
(„J“ und „N“ neben die Mittellinie kleben!).
Die Eltern und die Jugendlichen werden getrennt gebeten aufzustehen und
sich nach den jeweiligen Fragen in das entsprechende Feld zu stellen. Die
Leitung kann einzelne Gruppenmitglieder zu den Fragen kurz interviewen.
Dann treten alle wieder aus den Dreiecken heraus.
Beispiele für Fragen:
- J(ugendliche): Treibst du aktiv Sport?
- J: Liest du gerne?
- J : Hast du Geschwister ?
- E(ltern) : Sind Sie in den letzten 10 Jahren hierher umgezogen ?
- E: Erinnern Sie sich gerne an Ihre eigene Konfirmandenzeit?
- J: Hörst du beim Hausaufgaben-Machen Musik?
- J: Hast du ein Haustier?
3. Befürchtungen und Erwartungen (ca. 50 min)
- Die Jugendlichen
verlassen mit einem Team-Mitglied den Plenumsraum und machen einige Kennenlern-Spiele (zum Beispiel: Titanic, Gummibärchen und Was-wärewenn).
Nach ca. 30 Minuten erhalten sie Tonkartons in Erdbeer- (rot) bzw. Zitronenform (gelb).
"Ihr habt vielleicht schon einiges über den Konfirmandenunterricht gehört. Auf manches freut ihr euch wahrscheinlich. Und manches stößt euch vermutlich eher sauer auf. Das sollt ihr jetzt aufschreiben: Auf die Erdbeeren schreibt ihr, worauf ihr euch freut, und auf die Zitronen das, auf das ihr gerne verzichten könntet."
"Erdbeeren" und "Zitronen" werden anschließend auf je ein großes Plakat geklebt und mit in den Plenumsraum gebracht.
- Die Eltern
setzen sich in einem Stuhlkreis um die Konfi-Kerze. In der Mitte liegt ein Stapel Kärtchen mit Fragen zur eigenen Konfirmandenzeit bzw. zur bevorstehenden ihrer Kinder. Reihum wird eine Karte nach der anderen aufgedeckt und beantwortet. Es beginnt der bzw. die, der/die die Karte aufgedeckt hat. Dann gibt die Spielleitung die Frage für die Gesamtgruppe frei. Im Idealfall sind so viele Kärtchen vorhanden wie Jugendliche erwartet wurden. Wenn beide Elternteile anwesend sind, spielen sie zusammen. In großen Gruppen erhalten jeweils zwei oder drei ein Kärtchen und tauschen sich über mögliche Antworten aus, bevor ihre Frage in der Gesamtgruppe verhandelt wird.
- Wahrnehmen der Ergebnisse aus der Jugendlichen-Gruppe
4. Information
- bzw. Absprache hinsichtlich der Gruppentreffen: Tag, Uhrzeit, Ort
- über den geplanten Ablauf des Konfi-Kurses inklusive bereits fest geplanter Termine. Wenn möglich sollte dieser Ablauf in einer übersichtlichen schriftlichen Form mitgegeben werden. (Evtl. wird „Mein Konfi-Kalender“ verteilt. Darin können feste Termine bereits eingeschrieben werden.
- über die Erwartungen an die Konfirmandinnen und Konfirmanden (Gottesdienstbesuch, verbindliche Teilnahme an den Gruppentreffen etc.)
- über benötigtes Material (soweit es nicht von der Kirchengemeinde gestellt wird)
5. Anmeldung
Die Jugendlichen erhalten die Anmeldebögen mit der Bitte, sie zusammen mit den Eltern auszufüllen bzw. ausgefüllt beim nächsten Mal mitzubringen.
6. Abschluss
Wenn irgend möglich findet der Abschluss in der Kirche statt. Die kurze Andacht
kann eine kurze Tauferinnerung zum Inhalt haben. Es ist sinnvoll, bereits an diesem
Abend ein Segenslied einzuführen, das am Ende jedes Konfi-Treffens gesungen wird
(z.B. EG 171 „Bewahre uns, Gott“). Der Hinweis, dass dieses Lied auch im Konfirmationsgottesdienst gesungen wird, kann zusätzlich motivieren.

