Pubertät ist, ...

Elternabend zum Thema „Jugendliche in der Pubertät“

Material:

Gegenstände für eine gestaltete Mitte: Schulbuch, Single-Schallplatte, BRAVO,
WOCHENEND o.ä., Damenbinden, Kondome, BH, Schminksachen, Karl May –
Buch, Rasierer, Toilettenpapier etc.
Fragekarten (pdf-Datei)

Zeit: ca. 2 Stunden


Die Eltern wurden rechtzeitig schriftlich eingeladen.
Gut ist es, wenn die Leitung von einem Mann und einer Frau wahrgenommen wird.
Sie sollten sich vorher – z.B. an Hand von Material der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) oder www.loveline.de – über Fragen der
Sexualaufklärung informieren oder eine Referentin/einen Referenten der
kommunalen Schwangerschaftsberatungsstelle dazu einladen.

Nach Begrüßung und Vorstellung des Vorhabens werden die Teilnehmenden auf die
Gegenstände in der Mitte aufmerksam gemacht und gebeten, sich einen Gegenstand
auszuwählen, der sie an ihre eigene Jugendzeit erinnert. Damit mehrere den
gleichen Gegenstand wählen können, suchen die Teilnehmenden einen aus, ohne
ihn in die Hand zu nehmen. Wer sich entschieden hat, lehnt sich auf dem Stuhl
zurück.

Wenn alle bereit sind, stellen sich die Teilnehmenden reihum kurz vor (Name, evtl.
Wohnort, Name des Konfirmanden/der Konfirmandin) und begründen mit ein paar
Sätzen ihre Auswahl.

Nach der Vorstellungsrunde beginnt die Gesprächsrunde mit den Fragekarten. Dazu
werden die Gegenstände aus der Mitte entfernt und die Fragekarten verdeckt
hineingelegt. Reihum nimmt ein Gruppenmitglied nach dem anderen eine Karte vom
Stapel und versucht eine Antwort auf die jeweilige Frage. Die Leitung bezieht dabei
auch die Gesamtgruppe mit ein, etwa: „Wer hat dazu einen Vorschlag?“ „Was
denken die anderen dazu?“

Wichtig ist es, dass die Kompetenzen der Gruppenmitglieder zum Ausdruck kommen
können, ohne jemanden zu einer Antwort zu drängen. Die Antworten sollten nicht
vorschnell bewertet werden. Andererseits soll die Leitung durchaus auch ihre eigene
Meinung einbringen. Gerade bei den Fragen zur Sexualität ist ein großes
Fingerspitzengefühl notwendig.

Zu den Fragekarten:
Wenn möglich sollten die Karten laminiert werden.
Erfahrungsgemäß braucht man für zehn Fragekarten etwa eine Stunde Zeit, wenn die (evtl. unterschiedlichen) Meinungen der Anwesenden gebührenden Raum haben sollen.
Bei mehr als zwölf Anwesenden (aber auch sonst) könnten „Fragezeichen-Karten“ als
„Joker“ in den Kartenstoßes gemischt werden. Wer einen „Joker“ zieht, kann eine persönlich formulierte Frage stellen, muss aber nicht; dann zieht der/die nächste die nächste Karte.

Zum Schluss können Broschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit
nach Hause gegeben werden (kostenloser Bezug: BzgA, 51101 Köln oder per Internet).

Fortbildungen

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Dekanatsbeauftragte

Die aktuelle Liste finden Sie im Intranet der bayerischen Landeskirche, Handlungsfeld 3 (Zugang erforderlich).

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