Die Taufe als Mitte

(von Herbert Kolb; zuerst veröffentlicht in: KU-Praxis Heft 56)

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Empirische Befunde
Als im Herbst 2007 mehr als 11.000 Jugendliche in der EKD-weiten Studie zur Konfirmandenarbeit nach ihren Motiven für die Teilnahme am Konfirmandenkurs befragt wurden, markierte mehr als die Hälfte die Antwortmöglichkeit „weil ich als Kind getauft worden bin“. Dieses Motiv wird mit einem großen Abstand von 15% vor dem mit der zweithöchsten Zustimmung genannt: „weil ich gehört habe, dass die Konfi-Zeit Spaß macht“.[1]
  Dieser Befund wird auch durch die gleichzeitig durchgeführten Untersuchungen in anderen europäischen Ländern gestützt: Mit Ausnahme der schwedischen Konfirmandinnen und Konfirmanden geben auch die Jugendlichen in Österreich, in der Schweiz, in Dänemark, in Finnland und in Norwegen dem Motiv des Getauftseins die höchste Priorität.[2]
Folgerichtig interessieren sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden auch sehr stark für die Taufe als Thema in der Konfirmandenzeit: Nach „Freundschaft“, „Sinn des Lebens“ und „Gerechtigkeit und Verantwortung für andere“ findet die Taufe sowohl in Deutschland als auch im internationalen Vergleich die vierthöchste Priorität. 60% der deutschen Jugendlichen gaben diesem Thema ihre tendenzielle Zustimmung (Werte 5 – 7 auf einer siebenstufigen Skala bei möglichen Mehrfachnennungen).[3]
  Unter entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten können diese vier Top-Themen einem gemeinsamen Cluster mit unterschiedlichen Grundfragen zugeordnet werden: Wer bin ich? Was gibt meinem Leben Sinn? Wer gehört zu mir? Wer stützt mich? An wen kann ich mich vertrauensvoll wenden? Wie können wir als Gemeinschaft gut zusammenleben, um eine Zukunft zu haben? Auf diese Fragen antwortet die Taufe:
„Du bist liebenswert und wertvoll. Du bist begabt zu einem sinnvollen Leben. Du bist hineingenommen in eine Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, für die du selbst auch Verantwortung trägst.“
  Nun gehören die genannten Fragen zu dem, womit sich Jugendliche in der Pubertät in besonderer Weise beschäftigen (s.u.). Und der theologische Gehalt der Taufe korrespondiert ihnen. Trotzdem hat ein gutes Drittel der Konfirmandinnen und Konfirmanden den Eindruck: „Auf die Fragen, die mich wirklich bewegen, hat die Kirche keine Antwort“.[4] Dieser Befund ist ein erster guter Grund dafür, die Taufe (in ihren unterschiedlichen Aspekten) zum zentralen Inhalt der Konfirmandenzeit zu machen. Eine rein kognitiv ausgerichtete Vermittlung von theologischem Wissen reicht aber augenscheinlich nicht aus. Schließlich ist davon auszugehen, dass das Thema „Taufe“ in jedem Konfi-Kurs „vorkommt“. Auf solcherart Wissen dürfte das Urteil der Jugendlichen zielen: „Was ich in der Konfi-Zeit gelernt habe, hat mit meinem Alltag wenig zu tun.“ Fast die Hälfte der Konfirmandinnen und Konfirmanden stimmt dieser Aussage kurz vor der Konfirmation zu.[5] Ein Grund für diese Wahrnehmung dürfte die häufig fehlende Verknüpfung der klassischen Themen mit relevanten Fragen der Jugendlichen einerseits und der unterschiedlichen Inhalte innerhalb des Konfi-Kurses andererseits sein.

Was in der Pubertät wichtig ist
  Pubertierende Jugendliche befinden sich in einer Ausnahmesituation. „Die Pubertät ist eine länger andauernde Störung oder Unfähigkeit, sein Frontalhirn zu benutzen. Da konnten die Kinder mal mit zehn oder elf sich wunderbar in andere Menschen hinein versetzen, sogar Handlungen planen, Verantwortung übernehmen und vieles mehr. Auf einmal werden die dreizehn, vierzehn und da zweifelt man an sich selbst. Es ist eine Phase, in der sehr viel im Hirn durcheinander kommt. (…) Der Jugendliche stellt fest, dass sich in seinem Körper Veränderungen vollziehen und das ganze Selbstbild hängt ja mit dem Körper zusammen. (…) Die Jugendlichen kriegen innerhalb von zwei Jahren einen völlig anderen Körper. Das muss sie hoffnungslos durcheinander bringen.“[6]
Etwas hemdsärmelig ausgedrückt: Pubertierende gleichen Schalentieren, die in einem Wachstumsschub ihren schützenden Panzer abgeworfen haben und deshalb besonders verwundbar sind. Sie sind in ihrer Identität verunsichert und fragen sich: Wie gehört das, was ich jetzt fühle, zu dem, was mich bisher ausgemacht hat? Wohin will ich mich entwickeln? Was ist der richtige Weg für mich? Solche Fragen haben ihre neuronale Entsprechung im so genannten Frontalhirn. Das ist der Teil des menschlichen Gehirns, der Wahrnehmungen bewertet und Impulse steuert. Er wird als letzter Gehirnteil verfestigt, etwa im Alter von 14 bis 20 Jahren.
  Dazu werden in der Pubertät Millionen neuer Verschaltungsmöglichkeiten besonders in diesem Hirnareal zur Verfügung gestellt. Der größte Teil von ihnen verschwindet nach einiger Zeit wieder. Es bleiben diejenigen Verschaltungen, die durch Erlebnisse und Erfahrungen der Jugendlichen entstanden sind und anschließend immer wieder gebraucht werden. Kurz gesagt: Die Jugendlichen formen durch ihre Aktivitäten die Gestalt ihres Gehirns. Was in der Jugend immer wieder bedeutsam wird, wird verfestigt und hat Auswirkungen auf künftige Erfahrungen, Werte und Einstellungen.
  Deshalb ist es von buchstäblich entscheidender Bedeutung, welche einschlägigen Erfahrungen Jugendliche in der Pubertät machen. Ihr Selbst- und Weltkonzept entsteht in der Begegnung mit guten Vorbildern und Begleitern ebenso wie durch die Erfahrung, etwas zu können und etwas zu wissen. Für die Ausbildung einer „inneren emotionalen Stabilität“ benötigen sie dazu aber auch das, was der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther „innere Bilder“ nennt. „Es geht um die Selbstbilder, um die Menschenbilder und um die Weltbilder, die wir in unseren Köpfen herumtragen und die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen.“[7]
  Dazu hat die jüdisch-christliche Tradition im Allgemeinen und die Tauftheologie im Besonderen Hilfreiches beizutragen. Gerade Jugendliche machen ja das „Bad der Taufe“ auf eine sehr existenzielle Weise durch. In der Pubertät erleben sie Untergang und Sterben wahrscheinlich intensiver als Menschen in einem anderen Lebensalter: Worauf sie sich bisher sicher verlassen konnten, trägt auf einmal nicht mehr. Bisher unbekannte Gefühle schlagen gleichsam über ihren Köpfen zusammen, so dass sie darin zu ertrinken drohen. Und wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben können sie jetzt auch nicht so ohne weiteres nach der Hand der Eltern greifen.
  In dieser Situation kann die Botschaft aus der Taufe eine nachhaltige Gewissheit und Trost geben: „Du bist Gottes geliebte Tochter. Du bist Gottes geliebter Sohn.“ Deshalb geht die Konfirmation nicht nur historisch, sondern auch material aus der Taufe hervor. Und deshalb muss die Explikation des Taufgeschehens den ganzen Konfi-Kurs durchziehen.

Tauforientierte Konfirmationsarbeit[8]
  Auf die Frage, worauf die Konfirmandenzeit hinauslaufen soll, gibt es eine banal erscheinende Antwort: auf die Konfirmation. Tiefgründiger wird diese Antwort, wenn wir unter „Konfirmation“ nicht nur die gottesdienstliche Feier, sondern den ganzen Prozess verstehen, der eine Stabilisierung im Sinne Gerald Hüthers unterstützt. Dieser Prozess der Stärkung des (Gott-) Vertrauens gehört zum Grundauftrag der christlichen Kirche und reicht von der Kindergartenzeit bis zum Sterbebett: als Gottesdienste, Kasualien oder Seelsorge- und Beratungsgespräche. Gerade „wenn Matthäi am Letzten ist“, sollen Menschen die Zusage der Nähe Gottes erfahren: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“
  Damit der Konfi-Kurs in diesem Sinne „Konfirmationsarbeit“[9] sein kann, muss er das Taufgeschehen mehrfach verknüpft „ins Spiel bringen“. „Spiel“ ist der Konfi-Kurs insofern, als er Gelegenheiten zum „Probehandeln“ bietet. In kreativen Gestaltungen, in Diskussionen oder Gruppenarbeiten können die Jugendlichen immer wieder Einstellungen und Ansichten ausprobieren und im Austausch mit anderen verwerfen oder verstärken. Dieses Probehandeln, dieses Spiel, führt dann zu nachhaltigen Einstellungsmodulationen, wenn zentrale und relevante Inhalte immer wieder miteinander und mit emotional bedeutsamen anderen Inhalten verknüpft werden.

Beispiele von Verknüpfungen

  • Wenn die Gruppe im Zusammenhang mit dem Thema Taufe eine eindrückliche Tauferinnerungsfeier oder die Taufe eines Mitglieds der Konfi-Gruppe erlebt hat, kann der Taufstein beim Thema Buße buchstäblich wieder „eine Rolle spielen“ und etwa vermitteln: „Deine Schuld wird in meinem Wasser abgewaschen.“ Dieser Aspekt kann wiederum fest mit dem Vaterunser verknüpft werden. Und Taufstein wie Vaterunser gehören in den Gottesdienst …
  • Im lutherisch geprägten Konfi-Kurs (wo die Beichte zum traditionellen Themen-Kanon gehört) kann das Symbol des Spiegels eine positive Konnotation herstellen: Beim Thema Taufe wird eine Spiegel-Kachel oder -Folie mit dem Zuspruch aus Jes 43,1 verziert und dadurch das eigene (evtl. kritisch betrachtete) Spiegelbild in einen neuen Rahmen gesetzt. Dieser Spiegel mitsamt seinem „Reframing“ durch den Hinweis auf die Taufe spielt dann bei der Beichte wieder eine Rolle und kann deutlich machen: Wenn du dich jetzt selbstkritisch anschaust; wenn du dein Verhalten in der Vergangenheit und deine momentane Einstellung zu dir selbst und zu deinen Mitmenschen bedenkst, dann steht darüber die Überschrift: „Du bist Gottes geliebtes Kind und wirst es auch bleiben.“ So kann auch die alte (katholische) Tradition eines „Beichtspiegels“ konstruktiv aufgegriffen werden.[10]
  • Als ein weiteres Tauf-Symbol eignet sich die Kerze als Vergegenständlichung sowohl des Gottesnamens „Ich bin da“ (die Flamme als Erinnerung an den nicht verbrennenden Dornbusch) als auch des Jesus-Wortes aus der Tauf-Agende wie aus der Osterfeier: „Ich bin das Licht der Welt …“ (Joh 8,12). Diese Botschaften können deutlich sowohl mit der Osterkerze und den Altarkerzen wie auch mit der gelegentlich angezündeten Kerze im eigenen Zimmer verknüpft werden.
  • Wichtig können auch Mehrfach-Verknüpfungen werden. Neben dem bereits angesprochenen Vaterunser und (auf einer eher kognitiven Ebene) dem Glaubensbekenntnis eignet sich dafür z.B. auch Psalm 23: Die Verse 2b-3a und 5 lassen sich in Orientierung auf Jesus Christus sehr leicht mit Taufe bzw. Abendmahl verbinden. Erlebnisorientierte Zugänge zu diesen Aussagen können Erinnerungen an schöne und beglückende wie auch beängstigende (Untertauchen im Schwimmbad) Erfahrungen wieder aufleben lassen. Das Gleiche gilt für Erfahrungen vom „gedeckten Tisch“ – z.B. als bewusst gestaltetes Picknick bei einer Wanderung während der Konfi-Freizeit. Mit Hinweis auf Psalm 23,5 könnte dabei auch der Gemeinschaft stiftende Aspekt betont werden, der manche „Feindschaft“ in ein neues Licht stellen kann. Eingerahmt von den erlebten „Konfirmationen“ aus Ps 23,2b-3a und Ps 23,5 erfährt dann auch die Grunderfahrung von Vers 4a („Wandern im dunklen Tal“) ein heilendes „Reframing“. Und selbstverständlich wird dieser Psalm nicht einfach nur zum Auswendiglernen „aufgegeben“, sondern immer wieder an passenden Stellen gemeinsam gesprochen.

Der Konfirmandenkurs als Explikation der Taufe
  Die Verknüpfung einzelner Kurs-Inhalte durch Symbole, Texte oder Orte lässt sich relativ einfach in ein bereits bestehendes Konzept integrieren. Wer dagegen über eine neue Konzeption für die gemeindliche Konfirmandenarbeit nachdenkt, könnte sich an den zentralen Dimensionen des Taufgeschehens – Buße, Zuspruch, Bekenntnis, Segen – orientieren und sie zu Gliederungselementen des ganzen Konfi-Kurses machen.
  Für ein einjähriges Grundmodell könnte sich dann etwa folgender Aufbau ergeben:

1.      Gruppenbildungsphase
Die erlebnispädagogisch ausgerichteten Einheiten (Konfi-Tag oder Wochenende) dienen natürlich dem gegenseitigen Kennen lernen. Diese sind aber auch eine Art Ouvertüre des ganzen „Spiels“. Hier werden Inhalte verankert, die entweder später ausführlicher behandelt werden oder in einem späteren Zusammenhang wieder aufgegriffen werden: Das „Selbstporträt“, mit dem sich die Jugendlichen vorstellen, hilft z.B. später als „Spiegel“ beim Thema Buße. Auch ein Rahmenkontrakt („So wollen wir miteinander umgehen“) kann bei diesem Thema wieder eine Rolle spielen.

2.      Gottesdienst-Einführungsphase
Eine solche Phase macht nicht nur deshalb Sinn, weil die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden nachweislich wenig mit dem Sonntagsgottesdienst anfangen können.[11] Hier können auch die Hauptaspekte des Taufgeschehens verankert und damit in einen Lernprozess integriert werden, der einerseits die ganze Konfi-Zeit begleitet und andererseits über diese hinausweist.

3.      Buße
Die Zeit um den Buß- und Bettag bietet sich für eine intensivere Beschäftigung mit den zentralen Fragen der Pubertät an: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer gehört zu mir? Hier finden deshalb meditative Übungen und die Einübung in das Beten ihren passenden Ort.

4.      Zuspruch
Gerade die Weihnachtszeit eignet sich sehr gut dafür, die Taufzusage zu explizieren – nicht nur weil die Epiphanias-Tradition Geburt und Taufe Jesu mit einander verknüpft.[12] Die Botschaft „Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ wird noch konkreter in der Zusage: „Du bist mein liebes Kind, an dir habe ich Wohlgefallen.“ Wer sich dieses „Weihnachtsgeschenk“ als Zuspruch „an den Spiegel heftet“, kann später immer wieder auch selbstkritisch hineinblicken.

5.      Bekenntnis
Die Zeit bis Ostern ist dem „Theologisieren“ in einer intensiveren Weise gewidmet: Was ist eigentlich mein Gott? Was gibt mir Halt im Leben? Was kommt nach dem Tod? Was ist der Sinn meines Lebens? Und wie verhalten sich meine (vorläufigen) Antworten zu denen der anderen? Passion und Ostern fordern die Welt-Anschauung der Jugendlichen heraus und können deshalb zu wertvollen Lernanregungen werden. Rechtfertigungsglaube und Priestertum aller Getauften antworten einerseits auf entsprechende Fragen von Pubertierenden und machen ihnen andererseits Mut, sich mit ihren jeweiligen Gaben einzubringen. Deshalb passen Gemeinde- oder Diakonie-Praktika wie auch ein Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden (z.B. zum Thema „Gerechtigkeit und Verantwortung für andere“) sehr gut in diese Phase.

6.      Segen
„Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ – darum geht es schließlich in den Wochen vor der Konfirmation. Hier wird noch einmal die Zusammengehörigkeit von Zuspruch und Anspruch der Tauferinnerung deutlich, die auch im Konfirmationsgottesdienst zum Ausdruck kommt. In dieser Phase könnten vielleicht auch die Patinnen und Paten zu einer Einheit eingeladen werden. Sie haben damals bei der Taufe eine Verantwortung für ihre Patenkinder übernommen. Mit der Konfirmation endet die Patenschaft. Interessant könnte ein Austausch darüber sein, was „Segnen“ und „Segen“ in der alltäglichen Begleitung von Jugendlichen bedeutet.

  Diese Skizze ist bewusst redundant: Im Idealfall verknüpft sich dadurch bei den einzelnen Jugendlichen das ganze Bedeutungsfeld „Taufe“ zu einem Netz von relevanten Botschaften – und führt zu „inneren Bildern“, die für das Leben stark machen.

 


[1] W. Ilg/F. Schweizer/V. Elsenbast (Hg.), Konfirmandenarbeit in Deutschland, Gütersloh 2009, S. 364.
[2] F. Schweitzer/W. Ilg/H. Simojoki (Eds.), Confirmation Work in Europe, Gütersloh 2010, S. 307.
[3] Konfirmandenarbeit in Deutschland, S. 357; Confirmation Work in Europe, S. 310.
[4] Konfirmandenarbeit in Deutschland, S. 365 und 369.
[5] Konfirmandenarbeit in Deutschland, S. 370.
[6] G. Hüther, Wohin, weshalb, wofür? Über die Bedeutung innerer Leitbilder und Orientierungen für die Nutzung und Strukturierung des menschlichen Gehirns. Vortrag auf dem Kongress zum 100. Geburtstag von Viktor E. Frankl, „Dem Sinn Leben geben“, Salzburg 2005; als DVD erhältlich bei „Auditorium Netzwerk“.
[7] G. Hüther, Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern. Göttingen 2006, S. 9.
[8] Vgl. dazu auch den Ansatz einer „tauforientierten Bildung“ bei Chr. Grethlein, Christsein lernen. Historische, empirische und theologische Einsichten zu einer Kernaufgabe evangelischer Gemeinde, in: epd-Dokumentation 31/2008, S. 12 – 19.
[9] Vgl. Th. Schlag, Wenn Glaube auf Wirklichkeit trifft – notwendige Überlegungen zur theologischen Bildungserfahrung in der Konfirmationsarbeit, in: Th. Böhme-Lischewski/S. v. Stemm/V. Elsenbast (Hg), Konfirmandenarbeit für das 21. Jahrhundert. Dokumentation zur EKD-weiten Fachtagung der ALPIKA-Arbeitsgruppe Konfirmandenarbeit vom 4. bis 6. November 2009 im Religionspädagogischen Institut Loccum, Comenius-Institut Münster 2010, S. 26 – 32.
[10] Vgl. H. Kolb, Neu starten. Die Feier der Versöhnung in der Konfirmandenzeit, in: KU-Praxis Heft 55, S. 34 – 38.
[11] Der Aussage „Gottesdienste sind meistens langweilig“ stimmen zu Beginn der Konfirmandenzeit 49% der Konfirmandinnen und Konfirmanden zu. Kurz vor der Konfirmation steigt die tendenzielle Zustimmung auf 54% (Konfirmandenarbeit in Deutschland, S. 366 bzw. 369).
[12] „In Ägypten wurde (wohl schon im 3. Jahrhundert) im Anschluss an das Fest der heidnischen Lebensgottheit Aion, das mit einem feierlichen Wasserschöpfen verbunden war, am 6.I. die Geburt und die Taufe Christi gefeiert.“ (F. Kalb, Grundriss der Liturgik, 3. Auflage München 1985, S. 70) An Epiphanias wurde deshalb (auch in lutherischen Gottesdiensten) sowohl Mt 2,1-12 (als Christgeburtsevangelium) wie auch Mt 3,13-17 (Taufe Jesu) im Gottesdienst nacheinander gelesen. Jetzt werden die unterschiedlichen Inhalte auf die Sonntage nach Epiphanias verteilt. (Ebd, S. 73)

 

 

 

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