Inklusive Konfirmandenarbeit
Konfirmandenarbeit ist vielleicht auch deshalb manchmal sehr anstregend, weil die Mitglieder einer Konfi-Gruppe so unterschiedlich sind. Die Konfi-Gruppe ist eine der heterogensten Lerngruppen, die man sich im Bereich evangelischer Bildung vorstellen kann: Im Durchschnitt besteht sie zu einem Viertel aus Hauptschüler/innen, zu einem knappen Drittel aus Realschüler/innen und zu einem guten Drittel aus Gymnasiastinnen. Dazu kommen hier und dort noch einige Waldorfschüler/innen. Und zu jeder 15. Konfi-Gruppe gehört mindestens ein/e Jugendliche/r mit einem Förderbedarf.
Das fordert gerade die Mitarbeitenden in der Konfirmandenarbeit zu subjektorientierten Angeboten heraus. Das heißt: Es geht letztlich nicht um Themen, sondern um Jugendliche!
Auf dieser Seite finden Sie einige Anregungen für eine inklusive Konfirmandenarbeit. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Jugendliche (mit Behinderung etc.) in die gemeindliche Konfi-Gruppe zu integrieren, sondern die Konfirmandenarbeit so zu gestalten, dass sie sich gleichermaßen an alle wendet. Denn: Es ist normal, verschieden zu sein!
Die einschlägigen Bestimmungen, Hinweise und Empfehlungen der "Rahmenrichtlinien" finden Sie hier.
Broschüre Inklusive Konfirmandenarbeit
Die Referenten für Konfirmandenarbeit und für Förderschulen der Ev. Kirchen in Baden, in Bayern, in der Pfalz und in Württemberg haben eine Broschüre erarbeitet, die v.a. Pfarrerinnen und Pfarrer mit dem Gedanken einer Inklusiven Konfirmandenarbeit vertraut machen will. Sie kann als pdf-Datei heruntergeladen oder kostenlos per E-Mail bestellt werden.

