Konfirmandenarbeit > Organisation
KA und Ganztagsschule
Die laufende Entwicklung zur Ganztagsschule stellt für die Konfirmandenarbeit (wie für die gemeindliche Jugendarbeit) zunächst ein Problem dar: Gruppentermine können oft erst ab 16.30 Uhr angeboten werden. Dabei hat dieser Umbau der Schulwelt an und für sich sehr begrüßenswerte Seiten. (Reichhaltige Informationen dazu finden Sie hier.)
Und wenn die beiden Lernorte Schule und Gemeinde richtig aufeinander bezogen werden, kann sogar von einem "Mehrwert" (für beide Orte!) gesprochen werden (s. Auszug aus der Broschüre "Best Practise 2009/2010 - Mehrwert Ganztagsschule", kostenlos zu beziehen im RPZ-Online-Shop).
Trotzdem können die Organisationsprobleme natürlich nicht geleugnet werden. Bei der Antwort auf die Frage "Wöchentliche Unterrichtsstunden oder monatliche Konfitage?" sollte darauf geachtet werden, dass die Organisationsform (Stunde, Konfi-Tag, Wochenende etc.) durch den jeweiligen Inhalt bestimmt wird - und nicht ungekehrt. Lesen Sie dazu ein Plädoyer für mehr Vielfalt und Überlegungen zu einem "Mischmodell" (Auszug aus "In Gottes Namen. Impulse für eine nachhaltige Konfirmandenarbeit", zu beziehen im RPZ-Online-Shop)!
Hintergrund:
- Konzeptionelle Überlegungen zu Organisationsformen und Grundmodelle
- Übersicht über die Organisation von Konfirmandenarbeit in Bayern (Stand Jan. 2005)
KU 3/8
KU 3 spricht bereits die Kinder in der 3. Klasse an. Nach einer "Zwischenphase" (Kindergottesdienst, Jungschar u.ä.) treffen sich die Jugendlichen in der 8. Klasse zur dritten Phase, die mit der Konfirmation abschließt.
In der Württembergischen Landeskirche ist "Konfi 3" (DVD dazu) inzwischen zu einem regulären Modell geworden. Es greift Erfahrungen des "Hoyaer Modells" auf, das seit 30 Jahren erfolgreich in der Hannoverschen Landeskirche praktiziert wird.
Kursmodell
In Hof läuft seit einigen Jahren ein Kursmodell, bei dem die Kinder in der 5. Klasse zum Konfirmandenkurs eingeladen werden. Nach einem Einführungskurs erhält jede/r ein persönliches Login, mit dem er/sie sich künftig selbständig über das Internet zu Konfi-Kursen anmelden kann. Es gibt Pflichtkurse und Wahlkurse. Wer genügend Kurse, Gottesdienste und andere Angebote besucht hat, kann konfirmiert werden.
Konfi-Camp
www.konficamps.de
Die Plattform für alle, die KonfiCamps organisieren und/oder weiterentwickeln wollen.
Konfi-Camp Augsburg
Angeregt durch die Konfirmandenferienseminare (KFS) der Braunschweigischen Landeskirche und die so genannten Internatskonfirmationen in Finnland startete das Dekanat Augsburg 1998 ein Großprojekt, das seither ständig wuchs und Vorbild für eine Reihe anderer Konfi-Camps wurde.
Konfi-Camp Schwabach
Konzeption, Fotos etc.
Konfi-Camp Rothenburg
Konzeption, Fotos etc.

