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10-Minuten-Übung: Vorlesen im Advent
Ziele:
- Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Ruhe kommen.
- Sie sollen erleben, dass die Adventszeit im Kirchenjahr eine Zeit der Stille und Besinnung ist.
- Sie sollen zum Nachdenken und Mitfühlen angeregt werden.
- Sie sollen erfahren, dass Geschichten uns auf vielfältige Weise berühren können.
Zielgruppe:
Alle eigenen Religionsgruppen; bei kleinen Klassen wäre eine Kooperation mit dem katholischen Religionsunterricht sinnvoll und möglich.
Struktur:
In der Adventszeit wird zu Beginn jeder Religionsstunde eine Kerze angezündet als Zeichen, dass jetzt Vorlesezeit ist. Wenn die Schüler und Schülerinnen zur Ruhe gekommen sind, liest die Lehrkraft einen besinnlichen Text vor. Dieser kann sich konkret auf Advent und Weihnachten beziehen, kann aber auch ein Gedicht oder eine Geschichte sein ohne direkten Bezug zur Adventszeit. Für Doppelstunden eignen sich auch kleine Geschichten.
Nach dem Vorlesen können sich die Schülerinnen und Schüler spontan äußern, ein Unterrichtsgespräch zur Geschichte sollte es aber nicht geben. Die Vorlesezeit ist wie ein Geschenk an die Schüler und Schülerinnen.
Material:
Kerzen, Streichhölzer, Vorlesetexte
Geschichten und Texte zum Vorlesen:
Vorlesebücher und Adventskalender sind eine Fundgrube für Geschichten. Es lohnt sich, Texte schon während des Jahres für die Adventzeit zu sammeln. Auch literarische Texte wie Wolfgang Borcherts „Die drei dunklen Könige“ eignen sich. Trauen Sie der Wirkung der Geschichten, es muss nicht immer alles erklärt und besprochen werden.
Tipp:
Notieren Sie sich, in welcher Klasse Sie welchen Text vorgelesen haben. So können Sie im folgenden Schuljahr Wiederholungen vermeiden.

