Referat Real- und Wirtschaftsschule > Lehrplan > 6.1 Jesus Christus
6.1 Jesus Christus: Freund der Menschen
Ausführliche Beschreibung der Unterrichtsstunden und Materialien
1. Stunde: Wann und wo lebte Jesus
LZ/Inhalte:
- zeitliche und geographische Orientierung
- Jesus als historische Gestalt erfassen und zeitlich und örtlich einordnen
Ideen zur Durchführung:
- Vorwissen über den historischen Jesus zusammentragen - Tafel/Heft
- Begriff "Zeitenwende": Klärung, Zeitleiste an der Tafel, Eintragen einiger wichtiger Stationen darauf wie aktuelle Jahreszahl, das eigene Geburtsdatum, historische Personen oder Ereignisse, die S kennen
- Lebenszeit Jesu wird farbig eingetragen
- Wo ist die Heimat Jesu? S tragen mit Hilfe des Atlas oder den Karten in der Bibel auf einer "stummen Karte" des Mittelmeerraumes Ländernamen ein, dazu zentrale Orte wie Nazaret, Jerusalem, See Genezaret, Galiläa, Samaria, Judäa
- Wie sah/sieht es dort aus? S schneiden kopierte Fotos aus und ordnen sie der Karte zu (Landschaft, Vegetation, Klima, ...).
2./3. Stunde: Menschen, wie sie Jesus kannte - Jesus wächst als jüdisches Kind auf
LZ/Inhalte:
- Umwelt Jesu, Leben der Menschen zur Zeit Jesu
- jüdische Religiosität, Grundelemente des jüdischen Glaubens kennen lernen
Ideen zur Durchführung:
- Wie lebten die Menschen zur Zeit Jesu? Welchen Menschen begegnete Jesus? (Berufe / Menschengruppen in der Stadt und auf dem Land: Bauern, Handwerker, Händler, Hirten; Soldaten, Zöllner, Beamte)
- Alltag in der Familie (wohnen, essen, spielen, lernen aus der Sicht eines Kindes)
- Welche Sprachen sprach man? (Schriftbild / Hörprobe: Aramäisch, Hebräisch, Griechisch, Latein)
- Welchen Glauben hatte Jesus? Vorwissen klären: bekannte Religionen und die Bezeichnung für die jeweiligen Gläubigen richtig zuordnen
- Jesus war (wie seine Eltern) Jude, d.h.: er glaubte an einen Gott, er feierte die jüdischen Feste (z.B. das Passafest), war beschnitten, ging in die Synagoge und den Tempel, betete, kannte die Gesetze der Thora
- Jesus traf auf verschiedene religiöse Gruppen: Zeloten, Sadduzäer, Pharisäer, Schriftgelehrte (vgl. 7. Stunde)
ggf. in arbeitsteiliger Gruppenarbeit
- Gruppe: Alltagsleben - Häuser, Nahrungszubereitung, Kinderalltag, ...
- Gruppe: Berufe - Bauern, Fischer, Hirten, Handwerker, Händler, Soldaten, Zöllner, ...
- Gruppe: Sprachen - Latein, Griechisch, Hebräisch, Aramäisch
- Gruppe: Glauben - Sabbat, Passahfest, Tempel, Synagoge, Thora, Gebet, ...
- Gruppe: Religiöse Gruppen - Pharisäer, Schriftgelehrte, Priester, Zeloten, Rabbiner, ...
S erhalten Informationsmaterial (z.B. Religionsbücher, Sachbücher, ggf. in Kopie) und ergänzen es selbständig (Nachschlagewerke, Bibliothek, Internet). Sie tragen der Klasse ihre Ergebnisse vor, unterstützt durch Bilder, Merktexte, Arbeitsblätter, ... Zusatzmaterial: Dias, Kurzfilme, ...
Arbeitsschritte
- Informationsmaterial sichten und ergänzen
- Inhalte gemeinsam klären
- Informationen auswählen
- Art und Weise der Präsentation festlegen
- Arbeit verteilen, so dass jede/r S eine Aufgabe übernimmt
- Ergebnisse präsentieren
4. Stunde: Wie Jesus zu den Menschen spricht
LZ/Inhalte:
- Verkündigung Jesu
- Jesu Botschaft vom Reich Gottes, Seligpreisungen
Ideen zur Durchführung:
- L erzählt Stationen aus dem Leben Jesu:
Beschneidung, der 12-jährige Jesus im Tempel, Ankündigung durch Johannes, Taufe Jesu, Beginn des öffentlichen Wirkens, Verkünder der frohen Botschaft, der durch sein Reden und Tun Gott verkündigt und repräsentiert, Berufung der Jünger, Jesus als Wanderprediger, der selbst nichts Schriftliches hinterließ, dessen Worte und Taten aber in den Evangelien überliefert sind - unter Verwendung entsprechender Farbfolien
- L informiert, dass im Zentrum der Predigt Jesu die Botschaft vom Reich Gottes (Himmelreich, Gottesherrschaft) steht, das anbrechen will und soll. Diese Botschaft wird beschrieben in der Bergpredigt (Erklärung des Begriffs), die mit den Seligpreisungen beginnt.
- L: Dass unsere Welt unter Gottes Herrschaft steht, ist nicht selbstverständlich. Unter uns geht es oft ganz anders zu, als es nach dem Willen Gottes zugehen müsste ...
Unterrichtsgespräch, S tragen Beispiele zusammen - L: In den Seligpreisungen sagt Jesus den Zuhörenden, dass Gottes Maßstäbe anders sind als unsere. Sie beginnen immer mit den Worten "Selig sind die Menschen, die ..." Das Wort "selig" kommt in unserem Wortschatz fast gar nicht mehr vor. Wir verwenden dafür Wörter wie "glücklich", "sich freuen dürfen/können", "lobenswert sein". Wen würdet ihr "selig" nennen?
- Tafel: S ergänzen "Selig sind die Menschen, die ..." mit eigenen Formulierungen, z.B. "einen Job haben, viel Geld verdienen, gesund sind, in einer glücklichen Familie leben, ..."
- Diskussion der Tafelanschrift
- Lesen der Seligpreisungen Matthäus 5,3-12, Erarbeitung des Textes (ggf. in Partnerarbeit Interpretation vorbereiten)
- S wählen eine Seligpreisung aus und "übersetzen" sie in eigene Worte (Partnerarbeit) - die "Übersetzungen" werden vorgelesen, die Klasse sucht nach dem zugrunde liegenden Vers
- alternativ: "Übersetzung" anbieten (pdf-Format, 44 kB), S schneiden die Sätze aus und ordnen sie entsprechend Mt 5
- alternativ: S vergleichen die Luther-, Einheitsübersetzung und Gute Nachricht
- Lesen mit "verteilten Rollen"
- Lied EG 6,44,1-3 "Selig seid ihr"
5./6. Stunde: Wie Jesus den Menschen begegnet
LZ/Inhalte:
- Jesu Zuwendung zu den Menschen
Ideen zur Durchführung:
- Wie Menschen sich begegnen, ggf. als Rollenspiel: jemand, den man lange nicht gesehen hat; jemand, den man nicht kennt; jemand den man nicht besonders mag; jemand, den man bewundert; jemand, auf den man sich schon gefreut hat; ...
- Wie Jesus Menschen begegnet: einer Sünderin (Joh 8, 2-11), Kindern (Lk 18, 15-17), einem Zöllner (Lk 19,1-10), einem Gelähmten (Mk 2,1-12) (in Auswahl)
1. Jesus begegnet einer Sünderin (Johannes 8,2-11)
- Was Hände alles können ..., z.B. als Schattenspiel mit dem Overhead-Projektor: Faust ballen, beten, festhalten, zeigen, ...
- Bild "Christus und die Sünderin" von Max Beckmann (Dasein 5, S. 86) in Kopie - S markieren die Hände farbig, stellen fest, was sie tun und schreiben das stichwortartig um das Bild (z.B. deuten, drohen, ergreifen eine Waffe, ...) S erkennen, dass sich die Gestik des Mannes in der Mitte von den anderen unterscheidet
- Erarbeitung: Was ist (auf dem Bild) passiert? - Johannes 8,2-11 wird gemeinsam gelesen - L gibt Sachinformationen (Steinigung bei Ehebruch)
- S stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Bild fest und deuten die Handbewegungen Jesu (links: Angreifer abwehren, segnen; rechts: etwas geben, die Hand reichen)
- Eingangsfrage: Wie begegnet Jesus den Menschen? - S formulieren Antwort, Tafelanschrift
2. Jesus begegnet den Kindern (Lukas 18, 15-17)
- Impuls: "Kindsein ist süß" (ggf. dazu das gleichnamige Gedicht ("Der neue Kolumbus 7. Lesebuch für Realschulen", Buchners Verlag 1999, S. 11)
- S tauschen ihre Erfahrungen aus
- L informiert über Stellung der Kinder und Frauen zur Zeit Jesu
- L: "Haut ab!" sagten die Jünger zu den Müttern, die mit ihren Kindern zu Jesus kamen ... S lesen Lukas 18,15-17
- Gruppenarbeit: S spielen die Szene nach. Sie überlegen anschließend:
Warum brachten die Mütter ihre Kinder wohl zu Jesus?
Wie lässt sich die Reaktion der Jünger erklären?
Was will Jesus den Jüngern klar machen?- Besprechung der Ergebnisse
- Vertiefung: Phantasieübung - du bist ein Maler - gestalte die Begegnung vor deinem inneren Auge: Format ... Technik ... Motiv ... Farben ...; ggf. Ausführung oder Vergleich mit einem motivgleichen Gemälde wie "Christus und die Kinder", Dasein 5, S. 89
- S formulieren Antwort auf die Eingangsfrage und halten sie im Heft fest
3. Jesus begegnet einem Zöllner (Lukas 19,1-10)
- Impuls: Zöllner = Betrüger! S tragen ihr Wissen (vgl. 2./3. Stunde) zusammen
- Rollenspiel: An der Zollstelle (z. B. Brücke) - zwei Kaufleute und ein Pharisäer wollen passieren, vgl. dazu Angaben zum Rollenspiel, - die Rollen können jeweils doppelt besetzt werden (mit Frau, Sohn/Tochter oder Gehilfe)
- S beobachten jeweils ein Team genau, die Informationen aus den Rollenangaben werden anschließend im Gespräch rekonstruiert - Tafelanschrift: "Du gehörst nicht zu uns!"
- S lesen Lukas 19,1-10, Unterrichtsgespräch; Tafelanschrift: Botschaft an Zachäus "Du gehörst auch dazu!"
- ggf. "Lesedrama" zu Lukas 19,1-10 mit verteilten Rollen (Zachäus, Jesus, Volk, Leser/in), dabei die Stelle "Bei einem Sünder ist er eingekehrt!" längere Zeit wiederholen, lauter werden, ...
- S formulieren Antwort auf die Eingangsfrage und halten sie im Heft fest
4. Jesus begegnet einem Gelähmten (Markus 2,1-12)
- L: Jesus wird auch "Heiland" genannt. Was ist damit gemeint? Was ist "heil", wie wird ein Mensch "heil"?
- meditative Übung, um das Gefühl von Schwachheit und Gelähmtsein/ Stärke und Gesundheit zu erfahren - vgl. "... schon wieder Jesus! Bibliodrama-Elemente im Unterricht", 3. Stunde (pdf-Format, 100 kB)
- S erzählen sich in Kleingruppen von ihren Erfahrungen und Gefühlen bei der Übung
- Klassengespräch: körperliche und seelische Aspekte von Heilung, Ursachen für mögliches "Kleinsein" eines Menschen, Möglichkeiten, ihn zu stärken und zu "heilen"
- S lesen Markus 2,1-12 (in Auszügen), Unterrichtsgespräch: Jesu gute Botschaft an den Gelähmten "Gott reicht dir seine Hand!", "Heilung", Freude des Geheilten, der Freunde - Jesu Verhalten macht den Menschen Hoffnung und ermuntert sie, anderen zu helfen
- S formulieren Antwort auf die Eingangsfrage und halten sie im Heft fest
Abschluss:
- meditative Übung: im Rückblick auf die Geschichten von Jesus ein Wort oder einen Satz als "Zusammenfassung" finden
- sich in der Kleingruppe austauschen
- Gestaltung im Heft dazu
7. Stunde: Bewunderung und Ablehnung - Gemeinschaft und Einsamkeit
LZ/Inhalte:
- Einzug in Jerusalem, Bewunderer und Feinde
- Grunderfahrungen von Gemeinschaft und Einsamsein wachrufen
- Jesus als Mensch wahrnehmen
Ideen zur Durchführung:
- L: Impuls "Heute in - morgen out!" - S sammeln Beispiele aus Sport, Musik, Politik, ggf. auch eigene Erfahrungen, und mutmaßen, wie sich ein Mensch bei einer solchen Erfahrung fühlen mag
- "Auch Jesus hatte Bewunderer und Feinde": Skizze Jesus beim Einzug in Jerusalem, lesen Markus 11,1-10
- S zeichnen um das Bild von Jesus Menschen und ergänzen Sprechblasen: von Fans ("Er ist der Messias", "Er hat mich geheilt!", "Er schaut nicht auf uns herab!", ...) und Kritikern ("Er verstößt gegen das Gesetz!", "Bei einem Zöllner ist er eingekehrt!", "Er handelt angeblich im Auftrag Gottes!", ...)
- L erklärt, dass der Text vom Einzug Jesu in Jerusalem jedes Jahr zu Beginn der Karwoche am Palmsonntag im Gottesdienst gelesen wird. Begriffsklärungen: Karwoche, Palmsonntag, Passionszeit, Gründonnerstag, Karfreitag
- Bildbetrachtung "Einsamer Mensch" (z.B. Bild 23 oder 24, Fotomappe II, RPZ Heilsbronn), S schreiben Gedanken und Gefühle in Ich-Form darunter z.B. als Tagebucheintrag
- L zeichnet Skizze zu "Einsamkeit" an die Tafel - Gruppe von Dreiecken, eines ist isoliert - und fordert auf, einen Bezug herzustellen
- Skizze "Gemeinschaft" - Gruppe von Dreiecken: S deuten und vergleichen, ziehen Parallelen zu eigenen Erfahrungen
- auch Jesus machte solche Erfahrungen - Verweis auf nächste Stunde
8. Stunde: Verrat und Verleugnung - Verurteilung und Tod
LZ/Inhalte:
- Passion
Ideen zur Durchführung:
- Passionsgeschichte nach Markus oder Matthäus gemeinsam lesen, Aufteilung in Stationen, z.B. nach Markus:
Gebet im Garten Getsemani, Mk 14,32-42;
Jesus wird verhaftet, Mk 14,43-52;
Jesus vor dem jüdischen Rat, Mk 14,53-65;
Petrus verleugnet Jesus, Mk 14,66-72;
Jesus und Pilatus, Mk 15,1-15;
Die Soldaten verspotten Jesus, Mk 15,16-20;
Jesus am Kreuz, Mk 15, 21-32;
Jesus stirbt, Mk 15, 33-41;
Jesus wird ins Grab gelegt, Mk 15,42-47 - S entscheiden sich für eine Station und suchen passende Bilder (z. B. Bilder mittelalterlicher Maler, Fotos, abstrakte Bilder, ...vgl. dazu z.B. Bildersammlung Religionspädagagik/Universität Leipzig) oder gestalten selbst ein abstraktes Bild dazu
- Die entstandenen bzw. ausgewählten Bilder werden in der entsprechenden Reihenfolge gelegt. S wählen eine Station aus, betrachten die Bilder und schreiben dazu ein passendes Gebet; einige Gebete werden vorgelesen (ggf. auch zu Stundenbeginn in den Folgestunden)
- S finden im Gesangbuch passende Lieder, z.B. EG 95 "Seht hin, er ist allein im Garten"
- alternativ: Erarbeitung anhand der Johannespassion - ausführliche Information (pdf-Format, 52 kB)
9. Stunde: Begegnung mit dem Auferstandenen
LZ/Inhalte:
- Auferstehung und Auferstehungszeugnis
Ideen zur Durchführung:
- Bild von der letzten Stunde aufgreifen? Die Jünger flohen, Jesus war fast allein, war damit alles aus? - Würden wir dann hier gemeinsam über Jesus sprechen ... ?
- Auferstehungsgeschichten: Die Frauen am Grab, Mk 16, 1-8; Die Emmausjünger, Lk 24, 13-27 - vgl. dazu auch Holzschnitt "Gang nach Emmaus", Schmitt-Rottluff, in "Jesus-Bilder", RPZ Heilsbronn.
- Rückkehr der Jünger nach Jerusalem, Entstehen der ersten Gemeinde, Verkündigung der frohen Botschaft: Jesus ist nicht tot! Er ist auferstanden! Ohne Ostern gäbe es keine Christen, deshalb ist Ostern unser wichtigstes Fest.
- Bildbetrachtung Auferstehung, z.B. Bildersammlung Religionspädagagik/Universität Leipzig oder Matthias Grünewald, Isenheimer Altar
- Gestalten (abstraktes) Bild zu Tod und Auferstehung, das beides beinhaltet
- singen: EG 556 "Die Sonne geht auf, Christ ist erstanden"
- oder EG 98 "Korn, das in die Erde", dazu ggf. Meditation mit Weizenkorn und Weizenkörner in einer Schale ansäen und im Klassenzimmer stehen lassen
- Bezug zum Glaubensbekenntnis, 2. Artikel, z.B. in EG
10. Stunde: Jesus Christus hinterließ Spuren
LZ/Inhalte:
- Jesus als Vorbild, Jesu Botschaft
Ideen zur Durchführung:
- Fußspur an die Tafel zeichnen - Gedanken dazu sammeln
- Menschen hinterlassen Spuren in ihrem Leben ... - Welche Spuren hat Jesus hinterlassen? (Kämen Wesen von einem anderen Planeten - wie würden sie merken, es Jesus Christus gegeben hat?)
- S sammeln Spuren wie Kirchen, Kreuz, christliche Feste, Pfarrer, Diakoniestation, ...
- Welche Spuren haltet ihr für besonders wichtig? S überlegen in Partnerarbeit, markieren sie farbig und suchen jeweils eine Begründung (Stichworte)
- S schreiben auf Spuren aus buntem Papier (ca. Format A5, ggf. selbst zeichnen lassen), welche Spuren sie hinterlassen möchten. Die Karten werden auf ein großes Plakat aufgeklebt
- Das Vaterunser als das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat - Vaterunser z.B. auch in anderen Sprachen, in Gebärdensprache entdecken und einüben
- Abschluss: Lied "Wir haben Gottes Spuren festgestellt"
August 2002, Barbara Oehmke, Dornstadt

