Puzzle

UWE – Unterricht wahrnehmen und entwickeln

Fortbildungsdetails

Ziele / Inhalte

Über "Unterrichtsqualität" wird zur Zeit viel diskutiert - meist verbunden mit der Erwartung, sie müsse "verbessert" werden. Rasch wird dann der Ruf nach "besserem Material", nach effektiveren Methoden und nach pädagogischen Gebrauchsanweisungen laut. Dieser Fortbildung liegt die Erfahrung zugrunde, dass der Schlüssel zu einem "guten Unterricht" zuallererst in der Wahrnehmungsfähigkeit für das liegt, was im "System Unterricht" geschieht: "Was haben die Schüler*innen tatsächlich gesagt? Was habe ich gehört? Wie habe ich reagiert? Welche Gesprächsfäden sind sichtbar geworden und (wie) haben sie sich miteinander verbunden? Ist in dem Unterrichtsprozess etwas gelernt worden und woran hat man das gemerkt?"
Ergebnis solcher Wahrnehmungsschulung könnte einerseits ein sensibleres und bewussteres Agieren im Unterricht sein, andererseits eine Klärung der eigenen Vorstellungen von "gelingendem Religionsunterricht".
Anhand von Filmen, Transkripten, Dokumentationen, Tagebüchern u. ä. soll versucht werden, eigenen und fremden Unterricht wertschätzend und sehr genau wahrzunehmen; dabei kommen auch Methoden der Unterrichtsforschung in den Blick.

Zusätzliche Informationen

Das Fortbildungsangebot richtet sich auch an Lehrkräfte, die bereits eine Einführung zur Unterrichtswahrnehmung (UWE) erhalten haben und gerne an Beispielen aus dem eigenen Unterricht weiterarbeiten möchten.

Kurs-Nr.

96-821

Zeit

08.–10.04.2019

Leitung

OStRin Dietlinde Kautz
StDin Katja Sarfert

Lehrgangsort

Ottmaring
Ottmaring

Zielgruppen

  • Religionslehrkräfte

Kategorie

  • Gymnasium

Veranstalter

Institut für Lehrerfortbildung am RPZ Heilsbronn

Anmeldungen bitte auf dem Dienstweg, für staatliche Lehrkräfte über FIBS, für kirchliche MitarbeiterInnen mit dem amtlichen Formular B.

Teilnehmerzahl

genug

Anmeldung

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