Kaleidoskop > April 2017

April!

 

"April, April, der weiß nicht was er will", so lernen es schon die Kinder in der Schule. Tatsächlich weiß der April noch nicht einmal genau, wer er ist bzw. wie er heißt. Geht der Name "April" auf das lateinische Wort "aperire" zurück, was sich öffnen bedeutet und auf die sich öffnenden Blüten bezogen sein könnte, oder doch auf das Wort "apricus", sonnig, diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, vielleicht sind auch beide Hypothesen falsch. Schon der Kaiser Nero versuchte, vielleicht wegen dieser Unbestimmtheit, dem April seinen eigenen Namen aufzudrücken und ließ diesen Frühlingsmonat in "Neronus" umtaufen, was allerdings nach seinem Tod keinen Bestand hatte, wie überhaupt das Ansehen des Kaisers Nero nach seiner Zeit sehr gelitten hat.

Der April ist ein Monat des Wandels, des Übergangs, des Aufbruchs, des Neuen, im römischen Kalender war er der zweite Monat, nach dem Beginn des Jahres im März, weil nach dem Winter sowohl die Landwirtschaft, als auch die Kriegsführung von vorne begann. Eigenartig, wie klar uns diese archaischen Strukturen bis heute begleiten.
Was sollen wir tun, worauf sollen wir setzen, auf die Landwirtschaft, oder auf die Kriegskunst? Deuten wir das Miteinander auf unserem Planeten aus einer Konfliktperspektive, oder geht es uns um Zusammenarbeit, um Bebauen und Bewahren? Wir entscheiden, welches Paradigma unsere Weltsicht dominiert.
Auch das christliche Osterfest fällt in den April. Eine starke Einladung zur Zusammenarbeit, um das Lebensrecht aller Menschen, Tiere und Pflanzen stark zu machen. April!

Heiner Aldebert

Foto: pixabay.com

 

 

 

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