Kaleidoskop > Juni 2011

Pfingsten

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Komm, Heilger Geist, der Leben schafft erfülle uns mit deiner Kraft."
So heißt es in einem Pfingstlied aus unserem Gesangbuch.

Zu kaum einem Fest im Kirchenjahr gibt es eine so vielfältige Symbolik wie zum Pfingstgeschehen und kaum ein Fest ist in seiner Bedeutung vor allem den Kindern so schwer zu erklären, wie das Pfingstfest und das diesem Fest zu Grunde liegende Geschehen.

Hier gibt es - anders als an Weihnachten oder Ostern - keine Geschenke und auch das Brauchtum ist gegenüber den beiden anderen großen Festen im Kirchenjahr sehr reduziert, wenn überhaupt noch sichtbar vorhanden.

Trotzdem lohnt es sich, mit den Kindern - und nicht nur mit ihnen - immer wieder zu fragen:

Was ist das für eine Kraft, die uns erfüllt, uns Menschen in Bewegung setzt?

Was treibt uns? Was ist der Motor für unser Tun? Welche Energien beherrschen uns? Solche, die Leben fördern, die uns gut tun oder solche, die Leben unterdrücken und verkümmern lassen?

Man spürt es ganz deutlich im Zusammenleben von Menschen, in welchem Geist sie beieinander sind.

"Wo Gottes guter Geist ist, da ist Freiheit.", sagt Paulus.

Aber: Gottes guter Geist. Was ist das? In unserem Viertklass-Schulbuch liest sich das so:

Gottes guter Geist das ist:

 

Ich wünsche Ihnen zur Pfingstzeit - und nicht nur dann -
die reiche Fülle dieser wunderbaren Erfahrungen
des Bewegt-seins und des Sich-getragen-Wissens
vom guten Geist Gottes, der Leben schafft.

Gertrud Miederer

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