Kaleidoskop > September 2016

 

Brötchen schmecken im Urlaub anders.
Warum? Wir sind dem Alltag enthoben:
In Ruhe können wir frühstücken.
Vielleicht haben wir sogar die Brötchen auf dem Tisch, die wir immer essen
oder es ist das Brot eines Landes, das wir schon kennen.
Sie schmecken im Urlaub anders.
Wir haben mehr Zeit für einen Espresso, einen Cappuccino.
Läuft Ihnen und euch auch das Wasser im Mund zusammen?
Spüren Sie, was ein altes Wort der Bibel sagt:
Ihr habt geschmeckt, dass Gott freundlich ist (1. Petr. 2,3).

Vögel singen im Urlaub anders.
Warum? Wir hören sie, wir hören sie anders.
Es gibt Zeiten im Urlaub, da sind wir ganz Ohr:
wir hören das Meer rauschen,
wir hören, wie der Wind durch die Bäume streicht,
wir hören Vogelstimmen und Musik neu.
Das tut uns gut. Dies wusste schon der Prophet Jesaja:
Höret und ihr werdet leben (Jes 55,3).

Der Main fließt im Urlaub anders.
Warum? Wir schauen ihm zu,
wir sehen ihn fließen - vielleicht zum ersten Mal.
Es gibt Zeiten im Urlaub, da schauen wir anders:
Wir sehen Steine, Muscheln, Tautropfen in Spinnweben,
die untergehende Sonne, die Farben der Blumen.
Die Natur wird uns zum Sinnbild:
Seht die Lilien auf dem Feld … (Mt 6,28).

Wir können diese Erinnerungen an den Urlaub fortsetzen mit allen unseren Sinnen.
Im September frage ich mich: Was kann ich aus dem Urlaub in den Alltag mitnehmen?
Dass ich mir Zeit nehme, zu schmecken, hören, zu schauen, zu …
Dass ich Zeiten einplanen, die mich achtsam bleiben lassen
für mich und für andere und für Gott.

Ihre Claudia Dürr

Foto: Claudia Dürr

 

 

 

 

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