Auftrag des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn

Das Religionspädagogische Zentrum Heilsbronn der Evang.-Luth. Kirche in Bayern - RPZ Heilsbronn - fördert die Pädagogik in Schule und Gemeinde und ist zuständig für die religionspädagogische Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Dabei pflegt es Kontakte zu staatlichen Behörden, zur katholischen Kirche und zur Gymnasialpädagogischen Materialstelle.

Über das integrierte Institut für Lehrerfortbildung führt es die vom Kultusministerium übertragene Aufgabe der Fortbildung von Lehrkräften mit dem Fach Evangelische Religionslehre durch.

Geschichtliche Entwicklung

1953 erwarb die Evang.-Luth. Landeskirche die Neue Abtei und die umliegenden Gärten, um hier eine Fortbildungsstätte für kirchliche Lehrkräfte zu errichten. Dabei knüpfte sie an eine lange Tradition kirchlichen Lebens an. Bereits 1132 erbauten Mönche aus dem Zisterzienserorden auf Veranlassung von Bischof Otto von Bamberg in Heilsbronn ein Kloster. Es wurde durch seine Gelehrsamkeit und seine bedeutende Bibliothek bald sehr bekannt.

Wegen der zunehmenden Repräsentationspflichten des Abtes wurde im 13. Jahrhundert die Neue Abtei außerhalb des internen Klosterbezirkes errichtet. Dort residierten die Äbte in einem eigenen Wohntrakt bis ins ausgehende 16. Jahrhundert. Im Jahre 1534 gründete Abt Schopper eine Klosterschule. Die Übernahme des evangelischen Glaubens führte zu einem Mangel an Novizen und schließlich zur Auflösung des Klosters. Der Markgraf wandelte daraufhin die Klosterschule in eine Fürstenschule um, die bis ins 18. Jahrhundert existierte.

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dienten die Gebäude unterschiedlichsten Zwecken wie der Heilsbronner Volksschule, dem Heimatmuseum und einer Zweigniederlassung der Augustana-Hochschule Neuendettelsau.

Mit der Übernahme durch die Landeskirche waren erhebliche Baumaßnahmen und Sanierungsarbeiten am historischen Bestand verbunden. Neben dem Katechetischen Amt errichtete die Landeskirche 1973 das Institut für Lehrerfortbildung. Es hatte den Auftrag, in einer Kooperation mit der staatlichen Lehrerfortbildung Religionslehrkräfte mit neuen Entwicklungen innerhalb der Religionspädagogik vertraut zu machen und sie in mehrtägigen Kursen fortzubilden.

In den Jahren 1986 bis 1994 wurde die Neue Abtei zu einer Tagungsstätte umgebaut, die modernen Ansprüchen an Tagungsräumen, Unterkunft und Verpflegung entspricht. Dabei wurden das Katechetische Amt und das Institut für Lehrerfortbildung zum Religionspädagogischen Zentrum zusammengeführt.

Die Tagungskapazitäten, die über den eigenen Auftrag hinaus frei sind, werden an Gastgruppen vergeben. Insgesamt besuchen pro Jahr ca. 18.000 Gäste die Tagungs- und Fortbildungsstätte "Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn". Sie profitieren von dem gelungenem Ensemble aus klösterlicher Tradition und komfortablen Einrichtungen einer modernen Tagungsstätte.

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