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der Gymnasialpädagogischen Materialstelle und des Referats Gymnasium
14.04.2021
 
vom GPM-Team am 14.04.2021
 
 



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenn der Auferstandene Maria Magdalena auffordert, ihn zwar nicht anzufassen, jedoch die Nachricht von seiner Auferstehung den Jüngern weiterzusagen, gründet sich das nach verbreiteter Meinung darauf, dass für den Evangelisten Johannes die Auferstehung noch nicht der Abschluss von Jesu Bestimmung ist. Vielmehr weist sie auf die Himmelfahrt hin, in der Jesus endlich dorthin zurückkehren wird, wo sein – und auch unser ‒ Ziel liegt.
Ostern ist also noch nicht das zentrale Heilsereignis, sondern wird erst durch die Himmelfahrt vollständig: Dies widerspricht sicherlich der herausragenden Wertschätzung des Osterereignisses als dem zentralen Glaubensinhalt. Dieser Wertschätzung widerspricht auch die Aufforderung »Noli me tangere« ‒ berühre mich nicht. Dieser Aufforderung sind wir – pandemiebedingt – sowohl in Live- wie erst recht in Streaming-Gottesdiensten nachgekommen. Doch auch, wenn Sie niemanden angefasst haben und Sie sich von niemandem anfassen ließen, hoffen wir, dass das Fest der Auferstehung Sie dennoch berührt hat.

In der unwägbaren Lage, in der wir uns weiterhin befinden, wünschen wir Ihnen viel Kraft, erhellende Gedanken und nicht zuletzt erfreuliche Begegnungen mit anderen Menschen

Dr. Wolfram Mirbach im Namen des GPM-Teams


NEUIGKEITEN AUS DEM RPZ
Neuer Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn
Herr Dr. Jürgen Belz, derzeit noch Direktor des Schulreferats im Kirchenkreis Nürnberg, tritt am ersten September die Nachfolge von Klaus Buhl als Leiter des RPZ an. Von 2003 bis 2008 war er Assistent bei Professor Dr. Bubmann in Erlangen und von 2008 bis 2016 Schulpfarrer am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erlangen.
Seitdem gab es für die GPM immer wieder Gelegenheit zur Zusammenarbeit; erst kürzlich veröffentlichte er einen Beitrag für »Die Stunde des Monats«. Wir wünschen Herrn Dr. Belz in seiner neuen Aufgabe Gottes Segen und viel Erfolg und freuen uns auf ihn sowie darauf, dass die Zusammenarbeit nun noch intensiver wird.
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DIE STUNDE DES MONATS – APRIL 2021
»These final hours« - Wem die Stunde schlägt
Im April erhalten Sie einen kurzen und prägnanten Lernweg zum Themenbereich »Eschatologie« für die 12. Jahrgangsstufe von unserem Autor Christoph Lange. Abonnenten und Abonnentinnen erhalten Zugang zu diesem Material in unserem digitalen Angebot.
Wenn auch Sie einen Lernweg haben, den Sie als »Best Practice« gerne mit anderen teilen möchten, schicken Sie ihn an uns, die GPM Materialstelle! Wir freuen uns auf Ihre Ideen!


DIE FORTBILDUNG VOM 16. BIS 18. JUNI 2021 HAT NOCH PLÄTZE FREI
Wäre doch gelacht! – Humor als Haltung in Beruf und Alltag
Humor als Fähigkeit und Wille, sich zum Lachen zu bringen, wenn man genauso gut heulen oder aus der Haut fahren könnte - wer könnte das nicht gebrauchen? In der Schule, in der Gemeinde, in der Familie!
Die Clownin und Theologin Dr. Gisela Matthiae gestaltet diese am RPZ präsentisch stattfindende Fortbildung in einem beschwingten Wechsel von Theorieeinheiten, Bewegung und Improvisation. Die Teilnehmenden reflektieren dabei eigene Erfahrungen und erproben humorvolle Interventionen für die Unterrichtspraxis.
Sollte die Fortbildung nicht präsentisch stattfinden können, bieten wir sie digital an. Frau Matthiae hat auch darin inzwischen Erfahrungen gesammelt und Möglichkeiten gefunden, die Lust und Freude machen.
Es fällt in jedem Fall ein Eigenbeitrag von 25,00 Euro an.
Tagungsleitung: Sabine Keppner und Vera Utzschneider.

Nähere Infos zum Inhalt der Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier:
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DIE FORTBILDUNG VOM 28. BIS 30. JUNI 2021 HAT NOCH PLÄTZE FREI
Identität im Licht der Auferstehung
Mit Skulpturen im Religionsunterricht eschatologische Themen erschließen

Welche Hoffnung verbinde ich mit dem Weiterleben nach dem Tod? Wer will ich sein? Bin ich dann noch ich selber?
Bei der Tagung spüren wir mit Hilfe von Skulpturen des Künstlers Andreas Kuhnlein elementaren Fragen nach, die im Unterricht zum Thema »Was bleibt von meiner Identität über den Tod hinaus?« aufscheinen können.
Die Tagung ist als Präsenzveranstaltung am RPZ geplant. Als Referent zu neueren theologisch-dogmatischen Themen der Eschatologie konnte Prof. Dr. Markus Buntfuß gewonnen werden.
Tagungsleitung: Susanne Styrsky und Vera Utzschneider.

Nähere Infos zum Inhalt der Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier:
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STELLENAUSSCHREIBUNG
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
an der Uni Regensburg

Zum 16. Oktober 2021 ist an der Universität Regensburg eine Stelle ausgeschrieben am Lehrstuhl Evangelische Theologie/Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts für drei Jahre in Vollzeit – und mit der Möglichkeit der Verlängerung. Die befristete Beschäftigung erfolgt auch zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion/Habilitation). Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Bewerbungsschluss: 30. April 2021
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KAMPAGNE ZUM FESTJAHR: 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND
#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst
Die ökumenisch verantwortete Kampagne »#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst« möchte dazu anregen, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen. Unter Wahrung der Würde der Differenz nimmt die Kampagne respektvoll Bezug auf das Judentum und regt zur positiven Auseinandersetzung mit der Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland an. Sie will damit auch einen Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus leisten.

Gerade im Blick auf die Feste wird die Verwurzelung des Christentums im Judentum deutlich. Zu mehreren Festen stellt die Website unter dem Button »Material« praxisnahe und im Religionsunterricht gut einsetzbare Materialien zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Digitale Veranstaltungsreihen begleiten das gesamte Jahr:
In der Reihe »Gelehrte im Gespräch« erklären christliche und jüdische Fachleute das jeweilige Monatsthema. An jedem dritten Dienstag im Monat zwischen 19 und 20 Uhr können Interessierte über den Videodienst »Zoom« teilnehmen. Die Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter dem Button: »Veranstaltungen« auf der Website.

Die Kampagne ist ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
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