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Neues aus dem Referat Konfirmationsarbeit
Dezember 2019
 
von Herbert Kolb - RPZ Heilsbronn am 10. Dezember 2019
 
 
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
 
da steht, er der Esel. Er gehört unbedingt zur Weihnachtskrippe. Auf den Ochsen könnte ich verzichten. Auf den Esel nicht. Er ist schließlich das Reittier der alttestamentlichen Könige. "Du, Tochter Zion, freue dich sehr", singt der Prophet Sacharja, "und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel." (Sach 9,9) Idealerweise wäre der Esel weiß. Und wahrscheinlich ein wenig größer.
Der Esel ist also ein Königsattribut. Wie auch einige der Gaben, die die Weisen aus dem Morgenland dem "neugeborenen König der Juden" bringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Das Gold ist naheliegend. Weihrauch und Myrrhe sind ebenfalls kostbar. Die Myrrhe war Bestandteil des rituellen Salböls, mit dem die Könige gesalbt wurden. Zusammen mit den anderen Zutaten war das Salböl so etwas wie die Trägersubstanz für die Geistkraft Gottes. Der Prophet Jesaja lässt den Messias sagen: "Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat." (Jes 61,1)
Der Weihrauch dagegen weist schon auf die Konsequenz hin, mit der der Messias/Christus Jesus seinen Dienst im Namen Gottes verrichtet: Weihrauch war eine beliebte Zutat beim Opfern. Dazu passt, dass der Evangelist Lukas erwähnt, der neugeborene Jesus wäre "in Windeln gewickelt" worden. Das wurde mit erstgeborenen Lämmern gemacht, die als Opfer "zur Schlachtbank" gebracht wurden - damit nur ja kein Härchen des Erstgeborenen verloren ginge. (Danke für den Hinweis, Patrick Grasser!)

Weihnachten hat es also ganz schön in sich. Das ist immer wieder was zu entdecken.
Ich wünsche Ihnen einge gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen im neuen Jahr.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Herbert Kolb
(Referent für Konfi-Arbeit am RPZ Heilsbronn)
 


FORTBILDUNG
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Beichtangebote im Konfi-Kurs
21.1.2020, 10.30 bis 16.30 Uhr


Wie können wir heute Beichte so gestalten, dass darin ein zugewandtes Angebot wahrgenommen werden kann? Wenn Beichten bedeutet, sich in der Gegenwart Gottes liebevoll anzuschauen - wie könnten ansprechende Rituale solcher "Blicke in den Spiegel" schon während des Konfi-Kurses eingeübt werden?
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FORTBILDUNG
Konfi-Teamer fit machen
Fortbildung für Fortbildner*innen
5. bis 7.2.2020


Der Kurs stellt Bausteine eines Konzepts für die Aus- und Fortbildung (jugendlicher) Ehrenamtlicher vor und bietet die Möglichkeit zum Austausch über Fragen der eigenen Praxis an.
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FORTBILDUNG
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11. bis 13.5.2020


Für heutige Jugendliche ist das Smartphone häufig so etwas wie ein Teil ihrer selbst. Sie sind es gewohnt, damit zu kommunizieren und sich die Welt anzueignen. Das wäre aber kein ausreichender Grund, warum wir auch im Konfi-Kurs "neue Medien" einsetzen sollten. Vielmehr geht es darum zu überprüfen: Wie können digitale Medien die Didaktik des Konfi-Kurses bereichern?
U. a. stellt Miriam Meir (Junge Akademie Wittenberg) Möglichkeiten des Globalen Lernen mit neuen Medien vor.
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FORTBILDUNG
Konfirmationsarbeit als Chance vernetzter Gemeindepädagogik
Ein Fachtag
23.6.2020., 10.00 bis 16.00 Uhr


Die Arbeit mit Konfirmand*innen (und ihren Familien) ist mit anderen kirchlichen Angeboten vernetzt: mit Gottesdiensten und Kasualien, mit den besonderen Orten der Kirchengemeinde, mit diakonischem Engagement und dem Blick in die weltweite Christenheit, mit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wie mit der Erwachsenenbildung. In der konkreten Gestaltung ist ein funktionierendes "Miteinander der Berufsgruppen" von entscheidender Bedeutung.
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Der Newsletter Konfirmationsarbeit wird herausgegeben von Herbert Kolb, Referat Konfirmationsarbeit.
Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn, Abteigasse 7, 91560 Heilsbronn
E-Mail: kolb.rpz-heilsbronn@elkb.de
Web: Konfirmationsarbeit.rpz-heilsbronn.de