Konfessionssensibel unterrichten: Schuld und Vergebung. Scheitern und Neubeginn
Fortbildungsdetails
Ziele / Inhalte
Im Themenbereich 7.1. des katholischen und des evangelischen LehrplanPlus kommt das Erleben von Scheitern und Schuld in den Blick. In der Fortbildung erkunden Sie die Frage, wie Menschen sich selbst als verantwortliche und entscheidungsfähige Personen wahrnehmen können, die Fehler machen, andere verletzen und an ihren eigenen Ansprüchen scheitern - und diese Erfahrungen in ihre eigene Identität integrieren können: Wer bin ich - auch mit dem, was nicht gelingt? Biblische Deutungen, kirchliche Angebote der Versöhnung und Vorbilder der konfessionellen Traditionen geben Impulse, mit der Erfahrung von Scham und Schuld so umzugehen, dass Veränderung - Umkehr - möglich wird und neue Lebensmöglichkeiten entstehen. Die Einsicht, dass zur Ganzheit des Menschen auch die Aspekte von Verletzlichkeit und Schuld gehören, trägt die Auseinandersetzung mit diesem häufig als schwierig empfundenen Lehrplan-Inhalt. Eine ökumenische Denkwerkstatt zum Thema "Ablass" gibt eine besondere Gelegenheit, an diesem sperrigen Begriff wertvolle Entdeckungen in diesem Themenfeld zu machen.
Zusätzliche Informationen
Anmeldungen bitte auf dem Dienstweg, für staatliche Lehrkräfte über FIBS, für kirchliche Mitarbeiter*innen direkt beim IRL in Bayern (info[@]irl-bayern.de).
Kurs-Nr.
112-719
Zeit
28.
-
30.04.
2027
Leitung
Wiss. Referentin Heike Kellner-Rauch
Dipl.Relpäd. (FH) Barbara Zitzelsberger
Lehrgangsort
Bildungshaus Kloster Gars
Gars am Inn
Zielgruppen
- Religionslehrkräfte
Kategorie
- Mittelschule

