Religion in der Kritik oder Religionskritik?
Religionskritik und Glaube im RU
Fortbildungsdetails
Ziele / Inhalte
„Wenn ich an Gott glaube, kann ich genauso an den Weihnachtsmann glauben.“ So oder so ähnlich klingen viele pauschale Ablehnungen von Gott, Religion und entsprechend auch dem Religionsunterricht. Sie kommen aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler, der Kollegen und der Gesellschaft. Gleichzeitig wird Lehrkräften und Kirchen, die christliche Inhalte in einer zeitgemäßen Gestalt vertreten möchten, immer stärker vorgeworfen, dem Zeitgeist verfallen zu sein. Aber ist reines Hinterfragen oder pauschale Ablehnung schon Religionskritik oder Atheismus?
In dieser Tagung werden die im Lehrplan verankerten Klassiker der Religionskritik wie Ludwig Feuerbach, Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud aber auch und zeitgenössische Strömungen wie der Neue Atheismus unter die Lupe genommen, theoretisch und praktisch für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 aufbereitet [z.B. ER 10.1, 11.1, 12.1, KR 11.3/11.4, KR 12_2.1]
Ebenso möchte die Fortbildung Lehrkräfte darin unterstützen, sich in der Gemengelage von glaubenskritischen Weltbildern zurecht zu finden und eigene Antwortstrategien auf einschlägige Anfragen zu entwickeln.
Zusätzliche Informationen
Anmeldungen bitte auf dem Dienstweg, für staatliche Lehrkräfte über FIBS, für kirchliche Mitarbeiter*innen mit dem amtlichen Formular B.
Kurs-Nr.
112-802
Zeit
24.
-
26.02.
2027
Leitung
StRin Christine Hensel
StR Dr. Maximilian Schalück
Lehrgangsort
Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn
Heilsbronn
Zielgruppen
- Religionslehrkräfte
- Fachschaftsleiter*innen
- Fachberater*innen
- Seminarlehrkräfte
- Pfarrer*innen im Schuldienst
Kategorie
- Berufliche Oberschulen (FOS/BOS)
- Gymnasium

